FVN veröffentlicht vor dem außerordentlichen Verbandstag, wie die Aufstiegsregelung aussehen soll. Sollte sich der Fußballverband Niederrhein am 24. Juni für den Saisonabbruch entscheiden, stünde der RSV Praest vor dem zweiten Landesliga-Aufstieg seiner Vereinsgeschichte.


„Wochenlang musste viele Vereine am Niederrhein rätseln, in welcher Liga es in der neuen Saison für sie weitergeht und wie überhaupt mit der angebrochenen und nun bald offiziell abgebrochenen Spielzeit verfahren wird. Nun gibt es Gewissheit, und die dürfte an vielen Orten am Niederrhein für Freude sorgen. Denn insgesamt steigen doch mehr Vereine auf, als zuerst vermutet worden war.
Klar war schon länger, dass es keine Absteiger geben wird, und dabei bleibt es für die Saison 2019/20 natürlich auch. Beim Aufstieg hat der Verband sich nun für folgendes Modell entschieden: Gewertet wird der aktuelle Tabellenstand, wie er seit dem Abbruch am 13. März Gültigkeit hat. Es kommt dabei allerdings die Quotientenregel zur Anwendung. Das bedeutet: Es wird keiner Mannschaft zum Nachteil, wenn sie weniger gespielt hat als eine andere. Die Zahl der erreichten Punkte wird durch die Zahl der absolvierten Spiele geteilt.
Viele Vereine hatten sich durchaus auch gewünscht, dass die Tabelle der Hinrunde gewertet wird, weil dabei jede Mannschaft genau einmal gegen jeden Gegner gespielt hat – anders als beim aktuellen Tableau. Auch das wurde nun, ähnlich wie auch in Westfalen, in der Regelung berücksichtigt. War eine Mannschaft Herbstmeister, die nun nicht mehr auf einem Aufstiegsplatz steht, so ist auch diese nun trotzdem aufgestiegen.“


Quelle und weitere Informationen: FuPa.net