Der Trainer wird im Sommer in seine 17. Saison gehen. Vorsitzender Michael Kühn teilte jetzt die Vertragsverlängerung mit dem 52-Jährigen mit.


„Die Reise mit Roland geht weiter“, verkündete Vorsitzender Michael Kühn noch vor der Weihnachtsfeier am Samstag Vollzug in Sachen erneuter Vertragsverlängerung mit dem 52-Jährigen. „Für mich gab auch diesmal keinen Anlass, über eine Veränderung nachzudenken. Wir werden damit gemeinsam in unser 70-jähriges Vereinsbestehen gehen, das wir 2021 feiern wollen“, freut sich der Boss der Schwarz-Gelben auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Coach.


Team hat neues Gesicht bekommen
„Viele sagen zu mir, dass sie sich so eine lange Zeit bei einem Verein nur schwer vorstellen können. Es müssen aber viele Dinge stimmen und das ist in Praest nach wie vor so“, gab es auch für Kock trotz der zahlreichen Jahre am Offenberg keinen triftigen Grund, sich anderweitig zu orientieren.

„Die Mannschaft hat ja in dieser Saison ein neues Gesicht bekommen und da sind einige Glücksfälle dabei. Ich habe weiterhin richtig Lust mit den Spielern zusammenzuarbeiten“, sagt Roland Kock, der momentan auch die Gespräche mit den Akteuren des aktuellen Kaders führt. „Wir wollen möglichst alle halten und das sieht weitestgehend gut aus“, meint der Coach. Aufgrund der Größe des Aufgebots können inzwischen auch längerfristige Ausfälle wie die von Sezgin Baran, Marvin Schwarz und Juri Wolff durchaus kompensiert werden.


Assistenten bleiben ebenfalls an Bord
Kock kann sich auch künftig auf die wertvolle Hilfe von Co-Trainer Ralf Knist und Torwarttrainer Christoph Legeland verlassen. Zusätzlich unterstützt inzwischen Marco Heinen das Trio. „Wir wollen auch im nächsten Jahr alle gemeinsam hart für den Erfolg arbeiten“, unterstreicht Kock, der mit seinem Team momentan in der Bezirksliga richtig gut unterwegs ist. Die Schwarz-Gelben befinden sich mit 30 Punkten auf dem achten Tabellenplatz, mit lediglich drei Zählern Rückstand auf Rang zwei – und haben zwei Begegnungen weniger ausgetragen als die Konkurrenz.

Das Nachholspiel gegen die DJK Vierlinden soll nun am Samstag, 1. Februar (14.30 Uhr) ausgetragen werden, das Match bei Viktoria Buchholz wurde für den 23. Februar und damit Tulpensonntag neu angesetzt. „Das wird aber sicherlich nicht so bleiben“, bemühen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine derzeit um einen Alternativtermin.


13 Punkte aus den letzten fünf Partien
„In den letzten Wochen hat es richtig Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen“, wünscht sich Michael Kühn, dass das Team die gute Form mit hinüber ins neue Jahr nehmen wird. Aus den letzten fünf Spielen konnten die Schwarz-Gelben 13 Punkte holen.

Nach den Emmericher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften Ende Dezember werden die Praester dann am 7. Januar wieder mit dem Training beginnen und sich auf die restliche Saison vorbereiten.


Quelle: NRZ | Michael Schwarz